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Welche Zukunft wollen wir?
Studie "State of the Future" des Millenium-Projekts wird in Berlin vorgestellt
Pressekonferenz am 13.12. in Berlin - Hier zur Einladung (Download) -----------------------------------------
2001 State of the Future 2001 State of the Future is a unique resource for those who care about global change and improving the future. It provides an assessment of the human situation as a whole, prospects for the future, and actions for today. It is used by both those who need the most precise briefings and those who want the full research background. Each chapter in the book is an executive summary of more complete reports in the CD-ROM section of over 1,500 pages. As a result, it provides a common platform for global actors, educators, and concerned public to use in building more coherent policy. It is produced by the Millennium Project, which collects, feeds back, and assesses insights from creative and knowledgeable people on emerging crises, opportunities, strategic priorities, and the feasibility of actions. Over 1,000 futurists, business planners, scientists, scholars, and decisionmakers who work for international organizations, governments, private corporations, NGOs, and universities in more than 50 countries have contributed to this five-year cumulative research. Your feedback is welcome to improve the next State of the Future.
State of the Future AC/UNU Millennium Project - Books and Reports
THE MILLENNIUM PROJECT
The Millennium Project of the American Council for the United Nations University is a global participatory futures research think tank of futurists, scholars, business planners, and policy makers who work for international organizations, governments, corporations, NGOs, and universities. The Millennium Project manages a coherent and cumulative process that collects and assesses judgements from its several hundred participants to produce the annual "State of the Future", "Futures Research Methodology" series, and special studies such as the Future Scenarios for Africa, Lessons of History, Environmental Security, Applications of Futures Research to Policy, and a 300+ annotated scenario bibliography. It connects local and global perspectives via eleven regional Nodes (groups of individuals and institutions) in Aspendale (Australia); Beijing (China); Buenos Aires (Argentina); Cairo (Egypt); London (U.K.); Madurai (India); Moscow (Russia); Olomouc (Czech Republic); Rome (Italy); Tehran (Iran); and Tokyo (Japan). The Millennium Project was selected among the "100 Best Practices" by UN Habitat, best 7 foresight organizations by Battelle Northwest for the US Dept. of Energy, and among the "Top Picks" by Future Survey, of the World Future Society. The purpose of the Millennium Project is to be an international utility to assist in organizing futures research by continuously updating and improving humanity's thinking about the future and making that thinking available for feedback as a geographically and institutionally dispersed think tank. The Millennium Project is a gift from our millennium to the next.
For Questions or Suggestions E-Mail us at The Millennium Project
Millennium Project Nodes are groups of individuals and institutions that connect global and local
views. Nodes identify participants, translate questionnaires and reports, and conduct interviews,
special research, workshops, symposiums, and advanced training. Nodes not yet formed but currently in discussion: Planning Committee and Nodal Collaboratory web site: http://mpcollab.org Weitere Informationen zum Berliner Knoten: http://benking.de
Ein kurzer Überblick über das Millenium-Projekt
Die Grundidee des Millenium-Projekts liegt darin, internationale Kapazitäten für die Früherkennung und Analyse von Langzeithemen und -strategien aufzubauen. Es wurde vom American Council der United Nations University (AC/UNU) in Zusammenarbeit mit der Smithso-nian Institution, The Futures Group und der United Nations University (UNU) ins Leben gerufen. Eine 3-Jahres-Machbarkeitsstudie, an deren Erarbeitung 200 Zukunftsforscher sowie weitere Wissenschaftler aus insgesamt 50 Ländern beteiligt waren, wurde von der US EPA, UNDP und der UNESCO finanziell unterstützt. In dieser Studie kam man zu dem Schluß, daß das Millenium Projekt zum einen seine Arbeit vor allem auf die Hilfestellung bei der Organi-sation von Zukunftsforschung und die Darstellung und Verbesserung des globalen zukunfts-bezogenen Denkens konzentrieren sollte. Zum anderen wurde empfohlen, diese Erkenntnisse mittels einer Vielzahl von Medien in politische Diskussionen einzubringen sowie es für die Aus- und Weiterbildung zugänglich zu machen und es entsprechend für die Öffentlichkeit aufzubereiten. Dies alles mit dem Ziel, gemeinsam umfassendes Wissen und Erkenntnisse über mögliche Zukunftsperspektiven bereitzustellen.
Inzwischen verfolgt das Projekt dieses Ziel durch die weltweite, aktive Vermittlung zwischen Einzelpersonen und entsprechenden Institutionen, um so gemeinsam mit Akteuren aus Wissenschaft und Forschung die Aufmerksamkeit auf wichtige globale Themen zu richten. Das Projekt ist keine einmalige Zukunftsstudie, sondern sorgt als geographischer und institutionell weitgefächerter Think Tank für eine sich ständig erneuernde Denk-Kapazität. Das Millenium Projekt wurde von UN-Habitat für die 100 Best Practices, vom US Office of Energy für die 7 besten Foresight-Organisationen sowie vom Future Survey für die Top Picks for 1997 ausgewählt. Des weiteren widmet die internationale Fachzeitschrift Technological Forecasting & Social Change dem Jahresbericht des Projektes, State of the Future, jährlich eine vollständige Ausgabe.
Die Leistungen des Millenium-Projektes umfassen u.a.: - stetige Abschätzung der bedeutendsten Fragestellungen und Chancen sowie fokussierte Analysen passender Politikstrategien und von
Einrichtungen, die solche Fragestellungen thematisieren;
Im Rahmen der Koordination durch AC/UNU arbeitet das Projekt mit UN-Organisationen, Regierungen, Unternehmen, NGOs, Universitäten und Einzelpersonen zusammen. Um globales und regionales Denken enger zu verknüpfen, wurden zehn Project Nodes ("Knotenpunkte in einem Netzwerk" für Einzelpersonen und Institutionen) eingerichtet, die die Projektarbeit in Peking, Buenos Aires, Kairo, Lismore (Australia), London, Madurai (Indien), Moskau, Olomouc (Tschechische Republik), Teheran und Tokio leiten bzw. dirigieren. Um wiederum Forschung mit Umsetzung zu verknüpfen, werden im Rahmen der Bewertung von Aktionsplänen/-vorschlägen politische Entscheidungsträger in Bezug auf konkrete Lösungsansätze vom entsprechenden Project-Node befragt.
Phase I der Machbarkeitsstudie begann 1992 mit finanzieller Unterstützung von Seiten der US-amerikanischen EPA. Ziel war es, Zukunftsforscher und andere Wissenschaftler weltweit zu ermitteln und zusammenzubringen, um die Grundstruktur des Millenium-Projektes zu erarbeiten und einen ersten Test über Bevölkerungs- und Umweltfragen durchzuführen. In Phase II (1993/94) wurden - finanziell unterstützt von der UNDP - mehrere Berichte über Methodik der Zukunftsforschung und zukunftsrelevante Fragestellungen für Afrika verfaßt. Die Phase III (1994/95) - unter Schirmherrschaft der UNU/WIDER durchgeführt und von der UNESCO durch die AC/UNU finanziell unterstützt - wurde beendet mit der abschließenden Fassung der Machbarkeitsstudie. Sponsoren für das Durchführungsprogramm waren die Ford Motor Company, Monsanto Company, US Environmental Protection Agency, Alan F. Kay and Hazel Henderson Foundation for Social Innovation, Motorola Corporation, Army Environmental Policy Institute, Hughes Space and Communications, Shell International (Royal Dutch Shell), The Foundation For the Future, Pioneer Hi-Bred International, Deloitte & Touche, General Motors und die United Nations University.
Das Millenium-Projekt hat drei Jahresberichte (1997, 1998 and 1999 State of the Future) sowie die CD-ROM Futures Research Methodology herausgegeben. Hinzu kommte die sechsteilige Berichtreihe Africa in 2025. Diese und weitere Forschungsergebnisse finden Sie unter http://millennium-project.org. Das Projekt - ein System für kreative und sachkundige Menschen aus diversen Fachdisziplinen, die miteinander über eine gemeinsame Zukunft nachdenken - kann als ein Geschenk der Menschen zweiten Jahrtausends an die des dritten betrachtet werden. Dieselbe Projektbeschreibung, Stand April 98
ZDF 14. Dezember 1999 Beachten Sie auch diese Seiten in BerliNews:
BerliNews, 26. 9. 2001 BerliNews, 20. 9. 2001
BerliNews, 21. 7. 2001 BerliNews, 6. 11. 2000 Berichte zur Innovationspolitik in BerliNews
ZN-1019Autor: Manfred Ronzheimer
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